Rose

Rose
Rosen, Rosenblüten überall, Rosenduft im Haar und Lavendel in den Augen, – die Liebe, sie ist vergangen. Ein Jahrhundert Leben, verschmitzte, allwissende Augen lächeln. Runzeln und Fältchen, im Herzen ein junges Mädchen.

 

Susanne - Antonia Wöhrer

Susanne
Die Elster – Geschmeide am schönen Kleide, funkeln und glänzen, Gebinde aus Blumenkränzen. Mehr nehmen denn geben, im Leben, mehr Schein als Sein. Kann man sich Liebe erstehlen?

 

Hilde - Antonia Wöhrer

Hilde
Veilchen im Frühling, ein betörender Duft, die Natur erwacht, die Schmerzen auch. Nebelschleier lichtend, sehnend die Wärme, hoffen auf gute Tage und immer wieder die Frage – was kommt morgen.

 

Franz - Antonia Wöhrer

Franz
In sich verkrochen und zurückgezogen, Bauernstolz und Ehre sind zerbrochen, der Hof verloren. Versteckter Zorn findet kleine Ritzen, die blauen Augen blitzen. Zwei Frauen bringen Wein und Blumensträuße. Ein „Achterl Wein“ , schenk ein den holden und lass uns den Tag vergolden.

 

Erich
Sehnsucht, Träume, die Liebe und Musik – Glücklich sein. Als Kind das Augenlicht verloren. Bürsten binden, Heime, kein Zuhause, die Unausweichlichkeit, lauernd auf alles, was in der Welt passiert. Alles Schreckliche türmt sich auf und drängt, immer wieder hin – zur Explosion.